Hilfe fürs Hospiz
(sti) Einen prominenten Kollegen
präsentierte Kriminalhauptkommissar
Udo Moll im Osterather Kanapee:
Sat1-Fahnder Michael Naseband
stand den Besuchern des Benefizkonzerts
für das Kinderhospiz
Regenbogenland als Fotopartner
und für Autogrammwünsche
zur Verfügung. Moll hatte mit dem
Darsteller in der TV-Serie K11
während der Polizeiausbildung in
Wuppertal vor Jahren ein Zimmer
geteilt. So sprach der Organisator
des Familiennachmittags und
Sänger der Band „so what?“ seinen
alten Freund mit einem vertrauten
„Nasi“ an. Entspannt ließ der
Fernsehkommissar die Frotzeleien
über sich ergehen. Obwohl
Stargast, kaufte er seine Getränkemarken
selbst und unterstützte
auf diese Weise das Kinderhospiz.
Moderator Burkhart Brings stellte
den vielen Gästen in launiger Art
das Projekt in der Landeshauptstadt
für schwer erkrankte Jungen
und Mädchen vor, ließ auch den
Musiker Jochen Weiler zu Wort
kommen. Der Gitarrist von „No
Age“ und Bruder des Bestsellerautors
Jan Weiler bewies, dass der Humor
wohl in der Familie liegt. mit
viel Witz nahm er sich selbst und
die Kollegen bei der Vorstellung
der Band auf die Schippe.
Sat1-Fahnder Michael Naseband aus
der TV-Serie K11. FOTO: ARCHIV
Benefizkonzert im Kanapee
Mit einem Sonntag für die ganz Familie wollen vier Bands, ein Zauberer und Moderator Burkhart Brings Spenden für das Kinderhospiz
Regenbogenland in Düsseldorf sammeln. Organisator Udo Moll stellte gestern das Programm vor.
VON NORBERT STIRKEN
Kriminalhauptkommissar Udo
Moll ist ein harter Hund. Aber bei
der Besichtigung des Kinderhospizes
Regenbogenland standen ihm
und Andreas Müller Tränen in den
Augen. Im Atrium des Hauses lag
für jedes gestorbene Kind ein Stein
zur Erinnerung. Das hat die beiden
Meerbuscher in ihrem Entschluss
nur bestärkt, für Sonntag, 23. August,
ab 14 Uhr ein Familientag im
Osterather Kanapee an der Hochstraße
34-36 samt Benefizkonzert
mit befreundeten Bands zu organisieren.
„Und Schumi fährt nicht“, frohlockte
Moll gestern bei der Vorstellung
des Programms in Osterath.
„Wir bieten etwas für die ganz Familie,
drinnen und draußen, aber alles
überdacht, mit Kaffee und Kuchen,
Gegrilltem und Überraschungen
für die Kinder“, sagt Moll. Wer sich
nicht stundenlang der Rockmusik
von vier Live-Bands mit Meerbuscher
Wurzeln aussetzen möchte,
findet ausreichend Nischen, um
den Sonntag zu genießen.
An den Start gehen die Kapellen
„so what?“, „Soulbreaker“, „No
Age“ und „Ten Bears After“. Bei „so
what?“ steht Moll selbst am Mikro,
um frauenfreundliche Hits im rockigen
Männergewand zu präsentieren.
Professionelle Weihen geben der
Benefizveranstaltung die Musiker
von „No Age“. Sänger Luigi Scarano
verkörperte nach seiner Rolle im
Bochumer Musical Starlight Express
den Eddie in der Essener Version
von „Mamma Mia“. Auch bei
einer Preisverleihung für Mario
Adorf in aachen durfte er seine gesanglichen
Qualitäten unter Beweis
stellen. Gitarre spielt übrigens Jochen
Weiler, der Bruder des Erfolgsautors
Jan Weiler, der mit der Kinoverfilmung
seines Bestsellers „Maria,
ihm schmeckt’s nicht“ im Moment
keine Talkshow auslässt.
Gleich acht Mann bringen „Soulbreaker“
um den Lank-Latumer
Sänger Andreas Müller auf die Bühne.
Mit Bläser und Keyboard streifen
sie die Genres Soul, Pop und
Jazz.
Die Osterather Lokalmatadoren
von „Ten Bears After“ spiel klassischen
Coverrock und Song aus den
aktuellen Charts.
Moderiert wird der Nachmittag
bis in die Abendstunden von Burkhart
Brings, der in den Pausen den
ein oder anderen Spender vorstellen
will. Denn schon bevor der erste
Ton erklungen ist, haben die Organisatoren
bereits die 1000-Euro-
Grenze für das Kinderhospiz Regenbogenland
in Düsseldorf überschritten.
3500 Euro sollen es schon
werden, formuliert Moll die Zielsetzung
für ihr inzwischen drittes Benefizkonzert.
ûnd es sind 5000 ,- € geworden !!!!